26.04.15
Leimiswil 937 Punkte / 1 Nr. – Gerlafingen-Zielebach B 979 Punkte / 0 Nr.

Alles richtig gemacht und trotzdem verloren…. Der heutige Gegner gehört unbestritten zu den Top-Favoriten auf den Meisterschaftssieg. Eine Topleistung unseres Team war gefragt um Punkte holen zu können. Wir schlugen solide auf im ersten Umgang. Der Gegner wehrte sämtliche Streiche mustergültig ab und zeigte, wie perfekte Arbeit im Ries aussieht. Permanent waren drei Spieler in die Abwehrarbeit involviert. Es schien fast unmöglich dass dieses Team einen Treffer kassieren könnte. Mit 451 Punkten im ersten Umgang starteten wir durchschnittlich. Nun galt es unser Ries ebenfalls sauber zu halten. Dies gelang uns sehr gut. Mit 499 Punkten lag unser Gegner nach Spielhälfte bereits mit 48 Punkten Vorsprung in Führung. Nur eine Leistungssteigerung unserer Jungs könnte das Spiel noch zu unseren Gunsten wenden. Wir spielten stärker auf im zweiten Umgang und legten 486 Punkte vor. Da Gerlafingen-Zielebach auch im zweiten Umgang mit souveräner Riesarbeit glänzte, lag es nach dem Wechsel an uns, es ihnen gleich zu tun. Somit wären die ersten Punkte in trockenen Tüchern. Man fühlte die Anspannung bei unseren Jungs. Schaffen wir es, sind wir die rote Laterne wieder los. Bloss das Ries sauber halten und keinen Treffer kassieren, lautete die Devise. Der Punktevorsprung des Gegners war eine zu grosse Hypothek für uns. Sie müssten im zweiten Umgang schon massiv abbauen, damit wir sie noch einholen könnten. Also lief Alles wieder über die Abwehrarbeit im Ries. Der Gegner spielte ähnlich stark auf wie im ersten Umgang. Leimiswil verteidigte das Ries solide, – solide bis kurz vor Spielende. Ein schlecht getroffener Nouss streifte beim Abschlag die Schussblende. Mit lautem Surren und einem unberechenbaren Zick-Zackkurs folg der Nouss in Richtung Spielfeld. Unsere Jungs suchten den Himmel nach dem Nouss ab. Wo ist dieses Ding? Plötzlich tauchte er am rechten Spielfeldrand, aus dem Wald heraus auf und fiel wie ein Stein zwischen unseren Jungs zu Boden. – Treffer! Damit war die dritte Niederlage in Serie, Tatsache. Die Laterne leuchtet nun dunkelrot am Tabellenende. Das Glück war uns nicht hold. Nun gilt es, sich sofort auf das nächste Spiel zu konzentrieren und das Glück am kommenden Wochenende wieder auf unsere Seite zu zwingen.